Stell Dir vor: Heute kostet Dein Wocheneinkauf 100 Euro. In 20 Jahren bekommst Du für 100 Euro nur noch einen Teil davon. Die Preise steigen langsam, aber jedes Jahr. Das nennt man Inflation. Und genau das passiert auch mit Deiner Rente.
Was ist neu?
Es gibt die digitale Rentenübersicht (rentenuebersicht.de). Dort siehst Du an einem Ort, was Du später bekommst: gesetzliche Rente, Betriebsrente und geförderte private Vorsorge wie Riester. Jetzt gibt es dort auch einen Inflationsrechner.
- Deine eigenen Werte aus der Rentenübersicht werden übernommen.
- Mit einem Schieberegler stellst Du ein, wie stark die Preise steigen.
- Der Rechner zeigt: So viel ist Deine Rente später ungefähr in heutigem Geld wert.
Ein Beispiel
Die Preise steigen 20 Jahre lang um 2 % pro Jahr. Dann kann eine Rente von 2.000 Euro nur noch so viel kaufen wie heute etwa 1.350 Euro. Rund ein Drittel ist einfach weg.
Was brauchst Du?
- Deinen Personalausweis mit eingeschalteter Online-Funktion und PIN
- die AusweisApp auf dem Handy (oder ein Kartenlesegerät)
- Deine Steuer-ID (steht zum Beispiel auf dem Steuerbescheid)
Die Nutzung ist kostenlos. Online-Funktion oder PIN vergessen? Beim Bürgeramt kannst Du sie kostenlos neu einrichten lassen.
Was heißt das für Dich?
Die Zahl auf Deinem Rentenbescheid ist nicht das, was Du später wirklich in der Tasche hast. Die Inflation frisst einen Teil. Dazu kommen Steuern und Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung. Deine echte Rentenlücke ist also oft größer, als Du denkst.

Mein Tipp
Schick mir gerne Deine Renteninformation – das ist der Brief, den Dir die Deutsche Rentenversicherung jedes Jahr schickt. Du kannst sie hier ganz einfach hochladen: Renteninfo an Oliver schicken. Dann rechne ich aus, wie groß Deine Lücke wirklich ist – mit Inflation, Steuern und Krankenkasse. Und wie Du sie Schritt für Schritt schließt. Mehr dazu, wie wir das gemeinsam machen, findest Du bei der Rentenplanung. Kostenlos und natürlich direkt in Gebärdensprache.
Gebärdensprachliche Grüße
Oliver




