Stell Dir vor, Du fährst Auto. Aber Du darfst nur in den Rückspiegel schauen. Du siehst genau, wo Du schon warst. Aber was vor Dir kommt – eine Kurve, ein Stau, eine Baustelle – das siehst Du nicht.
Genau so funktioniert ein ETF.
Was ist ein ETF?
Ein ETF kopiert einfach einen Index, zum Beispiel die 1.500 größten Firmen der Welt. Das macht ein Computer, ganz stumpf, nach festen Regeln. Steigt eine Aktie, kauft er mehr davon. Fällt sie, verkauft er. Niemand fragt: „Ist diese Firma morgen noch gut?“
ETFs sind beliebt, weil sie wenig kosten. Aber: Ein ETF schaut nur in den Rückspiegel.
Was macht ein aktiver Fonds anders?
Bei einem aktiv gemanagten Investmentfonds arbeitet ein Fondsmanager mit seinem Team – oft 5 bis 15 Fachleute. Sie schauen durch die Windschutzscheibe, also nach vorne:
- Sind die Auftragsbücher der Firmen voll?
- Stimmen die Bilanzen?
- Passen die Märkte und die Branche?
- Was tun wir, wenn ein Crash kommt?
Das Team kann reagieren: Es kann schwache Firmen verkaufen, bevor es richtig wehtut, und Chancen nutzen, die ein Computer nicht erkennt. Beim ETF gibt es niemanden, der so mitdenkt.
Für wen passt ein ETF?
Damit Du mich richtig verstehst: Ein ETF ist nicht schlecht. Er kann Sinn machen, wenn
- Du viel Fachwissen hast, regelmäßig am Ball bleibst und genau weißt, was Du tust, oder
- Du einfach investierst und mindestens 15 Jahre lang gar nichts machst – auch wenn es mal runtergeht.
Für wen passt ein aktiver Fonds mit Berater?
Viele Menschen sind anders. Sie haben kein Fachwissen, keine Zeit, sich darum zu kümmern – oder nicht die Nerven, wenn die Börse mal fällt. Und manchmal sollte man einen Fonds tauschen. Dann brauchst Du einen Profi an Deiner Seite.
Ich als Berater arbeite mit aktiv gemanagten Investmentfonds, nicht mit ETFs. Ganz ehrlich: Diese Fonds kosten etwas mehr. Ein Teil davon ist meine Vergütung – für meine Beratung und dafür, dass ich mich auch später um Dein Geld kümmere. Und wie bei jeder Geldanlage gilt: Auch ein aktiver Fonds kann schwanken, eine Garantie gibt es nicht.

Mein Tipp
Frag Dich ehrlich: Will ich mich selbst kümmern – oder will ich, dass ein Team nach vorne schaut und ein Berater an meiner Seite ist? Welcher Weg zu Dir passt, schauen wir uns gemeinsam an. Natürlich direkt in Gebärdensprache.
Gebärdensprachliche Grüße
Oliver




