Stell Dir die „Rente mit 63“ wie eine Abkürzung auf dem Weg in die Rente vor. Wer 45 Jahre lang Beiträge gezahlt hat, darf früher aufhören – ohne Abzüge.
Ganz ehrlich: Mit 63 klappt das schon lange nicht mehr. Die Altersgrenze steigt Schritt für Schritt:
- Jahrgang 1962: mit 64 Jahren und 8 Monaten
- Ab Jahrgang 1964: mit 65 Jahren
Was ist neu?
Die Regierung aus CDU/CSU und SPD überlegt, diese Abkürzung zu schließen. Die Bevölkerung sieht das anders: Im ZDF-Politbarometer (Oktober 2026) sagen 74 % „Finger weg!“. Nur 21 % sind für die Abschaffung. Gleichzeitig finden 83 % eine große Rentenreform wichtig. Heißt: Alle wissen, dass sich etwas ändern muss – aber keiner will seine eigene Abkürzung verlieren.
Was heißt das für Dich?
Noch gibt es kein Gesetz. Es ist alles nur Diskussion. Aber eins wird klar: Auf die gesetzliche Rente allein solltest Du Dich nicht verlassen. Die Regeln können sich ändern, während Du noch arbeitest.
Mein Tipp
Bau Dir einen eigenen Plan B. Dann entscheidest DU, wann Du in Rente gehst – nicht die Politik. Wie groß Deine Rentenlücke ist und wie Du sie schließt, schauen wir uns gemeinsam an. Natürlich direkt in Gebärdensprache.
Gebärdensprachliche Grüße
Oliver

